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Geschichte der St. Josephs-Kapelle und des Ordens der Töchter vom Hl. Kreuz

1712 wurde die barocke Josephskapelle vom kurfürstlichen Baudirektor Matteo Alberti entworfen. Sie diente nacheinander als Klosterkirche der Karmelitessen, der Cellitinnen und der Töchter vom Hl. Kreuz. Die Kapelle beherbergt die Grabstätte der Mystikerin Emilie Schneider, die im 19.Jahrhundert hier als Ordensfrau lebte.

1200 A.D.

1206
Pfarrerhebung St. Lambertus

1300 A.D.

1394
Vollendung der dreischiffigen Hallenkirche als Stifts- und Pfarrkirche St. Lambertus

1600 A.D.

1634
Pulverturmexplosion mit Zerstörung der Häuser auf dem späteren Grundstück der Karmelitinnen (31.07.)
1638
Gründung des Klosters der Coelestinerinnen auf der Ratinger Straße
1644
Beginn der Errichtung des Karmelitinnenklosters gegenüber der Stiftskirche
1649
Gründung des Klosters der Cellitinnen gegenüber der Andreas-Kirche
1652
Erweiterung des Karmelitinnenklosters

1700 A.D.

1712
Grundsteinlegung für die Kirche der Karmelitinnen (26.04.)
Fertigstellung des Mauerwerks der Klosterkirche (19.12.)
Errichtung von Tambour und Kuppel der Klosterkirche (20.12.)
1714
Einsturz der Kuppel der Klosterkirche (30.07.)
1715
Grundsteinlegung für den Klosterflügel gegenüber der Lambertuskirche (13.03.)
Richtfest der Klosterkirche (07.09.)
Fertigstellung der Klosterkirche (3.12.)
1716
Einweihung der Klosterkirche (15.12.)
1717
Einweihung des fertiggestellten Klosters (25.10.)
1732
Fertigstellung des Hochaltars mit Grupellokreuz in der Klosterkirche
1739
Konsekration der St. Josephs-Kapelle (07.07.)
1782
Geburt von Johanna Haze, der späteren Generaloberin Mutter Maria Theresia Haze, Gründerin der Ordensgemeinschaft der Töchter vom Hl. Kreuz, in Lüttich

1800 A.D.

1803
Aufhebung des Klosters aufgrund des Reichsdeputationshauptbeschlusses (25.02.)
1815
Konfiszierung der Klostergebäude durch die Regierung
1820
Geburt von Julie Schneider, der späteren Sr. Emilie Schneider, in Haaren/Selfkant (06.09.)
1831
Übertragung der Kloster- und Kirchengebäude an die Cellitinnen durch Kabinettsorder Friedrich Wilhelm III. (31.01.)
Übersiedelung der Cellitinnen in das Karmelitinnenkloster (30.05.)
1832
Errichtung der Heilanstalt für weibliche Kranke im Elisabethkloster (01.01)
1833
Gründung der Ordensgemeinschaft der Töchter vom Hl. Kreuz in Lüttich durch Mutter Maria Theresia Haze (08.09.)
1844
Erster Eintritt von Julie Schneider bei den Töchtern vom Hl. Kreuz
1845
Erneute Aufnahme von Julie Schneider als Postulantin (13.08.)
Aufnahme von Sr. Emilie Schneider als Novizin der Töchter vom Hl. Kreuz (15.12.)
1847
Ablegung der zeitlichen Gelübde durch Sr. Emilie Schneider (15.02.)
1851
Tätigkeit von Sr. Emilie Schneider als Novizenmeisterin der Niederlassung der Töchter vom Hl. Kreuz in Rees-Aspel (11.03.)
1852
Übernahme des Klosters durch die Ordensgemeinschaft der Töchter vom Hl. Kreuz unter Oberin Sr. Emilie Schneider (13.07.)
Übermalung der Deckengemälde in der Klosterkirche auf Anweisung von Sr. Emilie Schneider
1859
Tod von Sr. Emilie Schneider (21.03.)
Beisetzung von Sr. Emilie Schneider auf dem Golzheimer Friedhof (25.03.)
Übereignung des Karmelitinnenklosters an die Töchter vom Hl. Kreuz durch Kabinettsorder von Prinzregent Wilhelm, des späteren Kaisers Wilhelm I. (10.10.)
1862
Überführung der sterblichen Hülle von Sr. Emilie Schneider in die Klostergruft (14.01.)
1876
Tod von Generaloberin Mutter Maria Theresia Haze (07.01.)

1900 A.D.

1909
Beginn des Neubaus für das Theresienhospital
Überführung der Gebeine von Sr. Emilie Schneider in das Gemeinschaftsgrab der Töchter vom Hl. Kreuz auf dem Nordfriedhof (31.03.)
1912
Einweihung des Theresienhospitals (04.06.)
1923
Beginn der Freilegung der Deckengemälde in der Klosterkirche
Umbettung der sterblichen Hülle von Sr. Emilie Schneider in die Klosterkapelle (12.10.)
1926
Aufnahme des Seligsprechungsprozesses von Sr. Emilie Schneider (22.09.)
1943
Zerstörung der Kuppel und der Deckengemälde durch Brandbomben (11.07.)
1945
Beginn des Wiederaufbaus des Theresienhospitals
1947
Fertigstellung des Theresienhospitals
1950
Wiederaufbau der St. Josephs-Kapelle
1951
Einzug der Töchter vom Hl. Kreuz in die neue Klausur (27.06.)
1959
Herrichtung der Grabstätte von Sr. Emilie Schneider im Oratorium zu ihrem 100. Todestag (21.03.)
1973
Aufstellung eines neue Zelebrationsaltars in der St. Josephs-Kapelle
1975
Beginn der Fassadenrenovierung an der Kapelle durch die „Düsseldorfer Jonges“ im Rahmen des Europäischen Denkmalschutzjahres
1976
Übergabe der renovierten St. Josephs-Kapelle (28.11.)
1977
Schließung des Theresienhospitals (31.03.)
1978
Beginn der Umstrukturierung des Theresienhospitals zu einem Altenkrankenheim
1979
Inbetriebnahme des Altenkrankenheimes Theresienhospital (01.04.)
1980
Einweihung des Altenkrankenheimes (22.05.)
1981
Seligsprechung der Gründerin des Ordens der Töchter vom Heiligen Kreuz Generaloberin Mutter Maria Theresia Haze (21.04.)
1989
Beginn der Restaurierung der St. Josephs-Kapelle
1996
Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der St. Josephs-Kapelle
Verlegung der Grabstätte von Sr. Emilie Schneider vom Oratorium in die Kapelle (07.08.)

2000 A.D.

2007
Schließung des Altenkrankenheimes Theresienhospital (31.12.)
2008
Verkauf des Theresienhospital-Grundstücks an eine Investorengruppe
2011
Entstehung der Bürgerstiftung Lambertus (29.12.)
2012
Genehmigung des Treuhandvertrages und des Stiftungsgeschäfts für die Stiftung St. Josephs-Kapelle des ehemaligen Theresienklosters
2015
Eigentumsübergang an der St. Josephs-Kapelle von der Ordensgenossenschaft der Töchter vom Hl. Kreuz auf die Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus

 

 

Quellen:

Brzosa, Ulrich:
Theresienhospital – 150 Jahre Töchter vom Heiligen Kreuz in Düsseldorf, 2002
Greb, Franz-Ludwig:
Cellitinnen und Kreuzschwestern im Karmel zu Düsseldorf, 1991
Spohr, Edmund (Hrsg.):
Das Theresienhospital. Ein Stück Düsseldorfer Stadtgeschichte, 1980,
Die Kapelle St. Josef im Theresienhospital, 1996
Wolf, Irmgard:
Schwester Emilie Schneider – Ihr Leben, ihr Wirken, ihre Düsseldorfer Zeit